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1. Consano Symposium: Eine Veranstaltung für den Primary Care |
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Erfolgreiches 1. Symposium
von Consano in Olten vom 10.03.2005 zum Thema |
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Medizinische
Grundversorgung im Spannungsfeld zwischen
Kostennotwendigkeit - Rechtsunsicherheit - Spardruck |
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Die Veranstaltung wurde von
rund 110 Personen besucht, wovon gemäss dem Präsidenten der Solothurnischen
Aerztegesellschaft, welcher alle seine Schäfchen kennt, rund 25
Grundversorger waren. Eine Nachlese der Veranstaltung finden Sie
hier. |
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Der Schwerpunkt der Tagung bildeten die Rechtsgutachten zum Aerzterating in
der Schweiz, welche übereinstimmend erhebliche Mängel in der heutigen
versicherungsgerichtlichen Praxis bis hin zum eidgenössischen
Versicherungsgericht orteten. (Kieser,
Gattiker).
Rechtsgutachten
als Audiodateien
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Wir verdanken an dieser
Stelle die aktive Teilnahme der santésuisse durch den Beauftragten für das
Kontrollwesen, Herrn Amstutz. Er hat die aus seiner Sicht verständlichen
Anliegen der santésuisse in einem engagierten und offenen Beitrag dargelegt.
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Prof. Szucs hielt allerdings
nicht sehr viel von dem neuen Messinstrument der
santésuisse mittels Berechnung basierend auf einer "Varianzanalyse" und
"Berücksichtigung von unteren Vertrauensintervallen"; er wäre aber bereit,
mit den Statistikern der santésuisse darüber zu diskutieren. Wir würden dann
das Resultat dieser Diskussion kennen und hier gerne publizieren wollen.
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Alex Schwank "zerpflückte"
das Aerzterating in einem kurz und überzeugend vorgetragenen Vortrag. Auch
Herr Amstutz drückte sein Verständnis für die Ansichten von Alex Schwank
aus, wies aber darauf hin, dass das Aerzterating laufend verbessert werde.
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Frau Pia Ernst von der
schweizerischen Patientenorganisation drückte ihrerseits eine gewisse
Besorgnis betreffend einem allfälligen Ende des Kontrahierungszwanges aus.
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Herr Borer stellte die
Gesundheitsausgaben in einen grösseren Zusammenhang, zB mit den Ausgaben für
Transport und Mobilität, oder zwischen Landwirtschaft und Bildung, und
erntete mit dem Hinweis viel Applaus, dass die Subventionskosten für 3 Kühe
die Kosten für die Ausbildung eines Primarschülers übertreffen.
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Die Worte von Cyrill Jeger
liessen an Klarheit nichts zu wünschen übrig, der Weg für Anstand in der
Medizin wurde klar aufgezeigt und Kooperationsmöglichkeiten definiert. |
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Christoph Ramstein brillierte
wieder einmal mit seinen mit Verve vorgetragenen Voten im Interesse des
Primary Care und lieferte wichtige Diskussionsbeiträge an diesem Symposium.
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Dr Notter führte im Übrigen
gekonnt durch das Symposium mit auch eigenen engagierten Voten, einer Prise
Humor und
Kommentaren.
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Abschliessend erläuterte
Michel Romanens in seinem Schlusswort den Unterschied zwischen Disease
Management und Managed Care. Er forderte, wie Cyrill Jeger, das faktische
Verbot des heute praktizierten Physician Profilings in der Schweiz und
mehr Anstand im Aerzterating.
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Die Beiträge wurden digital
aufgenommen (Bild und Ton) und können als DVD ab 20. März 2005
erworben werden. Weitere Informationen
hier. Selbstkostenpreis ca 60 Sfr.
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Last but not least möchten
wir Bea Heim, welche ebenfalls unsere Tagung besuchte, unser herzliches
Dankeschön für Ihren Einsatz im Parlament und den Interessen der
medizinischen Grundversorgung in der Schweiz aussprechen (akzeptierte Motion
Bea Heim,
Postulat zum Thema Physician Profiling). |
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