Consano-Verein Physician Profiling

 

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Verein für eine Faire und Soziale Medizin in der Schweiz

 

Rechtsgutachten bestätigt - BAG und Aufsichtspflicht über Santésuisse

Das Konkordat der schweizerischen Krankenversicherer (heute: Santésuisse) hat in den letzten Jahren eine Kampagne gegen Grundversorger eingeleitet, um die angefallenen Honorarkosten (Medikamente und ärztliche Behandlung) zu reduzieren. Santésuisse hat dabei, entgegen dem klaren Wortlaut des Gesetzes, vergessen, zu berücksichtigen, welchen Schaden die PatientInnen durch ihre Massnahmen erleiden. Santésuisse benützt jene wenigen ÄrztInnen, die das System missbrauchen, als Alibi für das Vorgehen gegen viele ÄrztInnen. Santésuisse missbraucht den Missbrauch. (Auszug aus unserem Rechtsgutachten 2004). Mittlerweile hat auch das Justizdepartement Blocher in einem Gutachten klar festgestellt, dass das BAG seine Aufsichtspflicht über das Treiben der Santésuisse vernachlässigt. Wir erwaten eine dezidierte Auslegung dieses Gutachtens im Interesse der hier letzlich ja involvierten Patientinnen und Patienten in der Schweiz. Danke. 

Rechtsgutachten bestätigt Consano's Rechtsgutachten Kägi/Rhinow  vollumfänglich. Originaltext Rechtsgutachten des EJPD Nov 2007. Consano erhält nun doch Recht, nach mehreren Anläufen, z.B. hier, und hier und hier

Gutachten Kägi-Diener 

Gutachten Marbach 

Stellungsnahme Kuhn, FMH 

Stellungsnahme FMH zH SGK

 

 

Pressespiegel / Ratingverfahren Santesuisse

Ruinöse Rechtssprechung, Jusletter 08/2008 Kostenentwicklung in der Grundversicherung, Santesuisse, 11.09.2008 ; Verursacht die SAS mit ihrem Ratingverfahren eine Zunahme der Kosten in der OKP?

Rationierung im Gesundheitswesen, Ethik und KVG: Klare Worte von Prof. Lüscher, Zürich

Die Baustellen-Übersicht im Gesundheitswesen 06/2008

Ambulante Chemotherapien, insuffiziente Santesuisse-Beurteilung der Wirtschaftlichkeit. Juni 2008

Beitrag Holenstein, BAZ, Mai 2008, exzellenter Beitrag

Versteckte Rationierung in der Onkologie (SAeZ 05/2008)

Repliken Samtesuisse und Nadig, Präsident Onkologie-Gesellsch.

Beitrag Schweizer Radio DRS zum Angriff der Santesuisse gegen Tessiner Aertze

Rationierung: eine Selbstverständlichkeit, und wir schweigen?

Beitrag Romanens, Hausaufgaben zur Rationierungsdebatte nicht gemacht

Beitrag WOZ Teil 1 zur Verflechtung von Hirslanden und ...?

Beitrag WOZ Teil 2 zur Verflechtung von Hirslanden und ...?

Vertragsfreiheit ist Unfreiheit für Patienten

Achtung, nicht krank werden!

Aerzte wehren sich gegen Ratingverfahren der Santésuisse

Pfusch im Spital: auch eine variante versteckter Rationierung

FMH wehrt sich unmissverständlich gegen Aufhebung des Kontrahierungszwanges (26.10.2007)

Offener eingeschriebener Brief eines Grundversorgers vom 29.11.2007 an Santésuisse: ..es ist zum verzweifeln (link bei Romanens nachfragen)

Sparwut und versteckte Rationierung führen zu Überlastung im Spital und zu unnötigen Komplikationen

 

Zuschriften

 

Aufhebung Praxislabors?

 

Key Issues  LeserbriefJegerSantésuisse und Kosten für chron. Pat
Arzt-Patientenbeziehung: Wahrung des Vertrauens Gesundheitskosten 2006
Prävention: ja, aber entsprechend dem Wunsch des Patienten BAG Anzeige Datenschutz Helsana
Versteckte Rationierung: zero tolerance Komplementärmedizin 2. Chance?
Honorare: für Gespräche zwischen Arzt und Patient mehr Geld  Medikosten Blauer Brief
Adaptierung der Kostenkontroll-Verfahren an zeitgemässes Niveau santésuisse: Stop Jagd auf billige Pat?
Keine Kostenkontrollen ohne Implementierung des Kostennutzens UVEK verurteilt Santesuisse
Erhaltung einer primären Grundversorung durch Hausärzte Aufsichtspflicht gegenüber Helsana
Aufwertung der Hausarzttätigkeit in allen Belangen Zu teure Patienten in Ihrer Praxis
Empowerment des Hausarztes: finanziell, logistisch, universitär Pech für Sie, Herr Doktor

Neues Aerzte-Kontrollverfahren: pharmaceutical cost groups

Consano ist Garantin für die Thematiserung der Key Issues 

 

 

    Hot Topic: Versteckte Rationierung 
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Es sei daran erinnert, dass in der Schweiz jedes Jahr mehrere tausend Menschen eines vorzeitigen Herztodes sterben, weil u.a. die mannigfaltigen Methoden der versteckten Rationierung eine effiziente Behandlung des Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko, nicht zuletzt im kardiovaskulären Bereich zu oft verhindern. Über die Dunkelziffer herrscht Unklarheit. Das Beispiel eines Patienten (Ein Fall authentischer Rationierung) belegt lediglich eine Spielart der versteckten Rationierung. Gemäss Schweizerischer Herzstiftung erleiden jedes Jahr ca 50'000 Personen

Olten, 08.09.2007:

Versteckte Rationierung - endlich ein Thema: die Schweizerische Akademie der medizinischen Wissenschaften hat im Juli eine Übersichtsarbeit über die Rationierung im CH-Gesundheitswesen publiziert. Gespart wird vornehmlich bei der Zeit, bei teuren Untersuchungen, bei Screening und Medikamenten (J GEN INTERN MED 2006; 21:1138). Es kann erwartet werden, dass die vermehrte Diskussion dieser Probleme dem Vertrauen der Patienten in ihre Aerzte schadet. Andererseits ist implizite Rationierung mit der Ethik des Arztberufes nicht vereinbar. Tessiner Aerzte haben den Mut, dass Problem der versteckten Rationierung zu benennen und damit erstmals öffentlich die Vertrauensfrage in der Arzt-Patientebeziehung zu stellen!

 

Die Frage ist nun, wie die Hausaerzte mit diesem Problem in der Öffentlichkeit umgehen werden: weiterhin darüber schweigen wie z.B. am 1. April, oder politische Mittel suchen, um implizite Rationierung abzuschaffen? Wir bieten für die zweite Variante die ideale Plattform. 

 

Rationierung: eine Selbstverständlichkeit, und wir schweigen?

Authentische versteckte Rationierung Weitere Links
Ein Fall authentischer Rationierung  Weitere Informationen / Historisches / Gutachten Kägi/Rhinow
Kennen auch Sie einen Fall? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.  Für Aerzte / Für Nichtaerzte
Frage:
Wieviel Aerzte behandeln wohl ihre Patienten untentgeltlich, weil die Krankenkassen wegen nicht bezahlter Prämien die Leistungen aus der Grundversicherung vollkommen eingestellt haben?

Welches Patienten-Charakteristikum ist am wahrscheinlichsten, dass ein Arzt eine teure, aber sinnvolle Intervention veranlässt? Wenn der Patient danach frägt! Literatur: J GEN INTERN MED 2006; 21:1138, Tabelle 2. 

Dies erinnert uns an eine Legende von Bertolt Brecht ...

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Zu teure Medikamente: Berechnen Sie die Medikamentenkosten. Ein Beitrag von Franz Ackermann, Olten 

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Die harte Linie im Gesundheitswesen weist Erosionserscheinungen auf. Vielleicht auch dank unserem Gutachten

Plötzlich finden solch merkwürdige Dinge statt wie eine Klage des BAG gegen Helsana; die santésuisse lenkt die Abstrafungsverfahren wieder in geordnetere Bahnen; oder die Komplementärmedizin erhält eine zweite Chance. Ja, sogar das Justizdepartement Blocker liest dem BAG die Leviten: von wegen keine Aufsichtspflicht über die Krankenkassen !

Wir bringen die Players im Gesundheitswesen an einen Tisch und suchen aktiv mit Ihnen nach Lösungen. Wir wollen Fairness und Anstand und wachen darüber, dass exzessive Haltungen, welche dem Hauptakteur im Gesundheitswesen schaden - den Patienten nämlich - publik gemacht werden.  

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Redaktion der Website Consano durch Dr. med. M. Romanens

DRG - gut für's Aerzterating oder noch mehr Probleme als bisher ?

kardiolab.ch   Dr Binswanger äussert sich kritisch zu DRG und berichtet über Erfahrungen in Deutschland.
Search Consano By Google Dr. Vogt kommt mit pointierten Formulierung zu ähnlichen Ergebnissen.
Schlussfolgerung: Für Aerzteratingverfahren können DRG oder PCG (pharmadeutical cost groups) Sinn machen, da damit der Case Mix einer Arztpraxis berücksichtigt werden kann. DRG zur Beeinflussung aerztlicher Entscheide kann hingegen ziemlich gefährlich sein.